Bündnis

„Bildung für eine demokratische Gesellschaft“

Die Herausforderung

Die demokratische Gesellschaft in Deutschland steht verstärkt vor großen Herausforderungen, wie:

  • der massiven Zunahme öffentlich geäußerter rechtspopulistischer, rechtsextremer und rassistischer Haltungen und Gewalttaten,
  • dem islamistischen Terrorismus, der eine Hauptursache für die Fluchtbewegungen darstellt und unsere pluralistische Gesellschaft und demokratische Ordnung herausfordert und bedroht,
  • der Integration hunderttausender geflohener Menschen,
  • der zunehmenden Abkehr vom europäischen Gedanken und den damit verbundenen politischen Veränderungen, welche geeignet sind, die gemeinsamen Werte und Ziele Europas zu gefährden.

In einem Gutachten für die Bund-Länder-Kommission (BLK) haben Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Edelstein und Prof. Dr. Peter Fauser 2001 vor dem Hintergrund der rassistischen und antidemokratischen Ausschreitungen bereits in den 1990ern darauf hingewiesen, dass „Demokratie lernen und leben als das beste Mittel und das eigentliche Ziel bei der Auseinandersetzung mit diesen demokratiefeindlichen Erscheinungen aufgefasst werden [kann].“ Das gilt für Erwachsene und junge Menschen bis heute und gleichermaßen.

Dabei ist der Ansatz stets ein primärpräventiver: es geht nicht um eine symptomatische Intervention bezogen auf aktuelle Problemlagen, sondern um eine mittel- und langfristig angelegte Initiative, damit Kinder und Jugendliche frühzeitig Demokratie erleben und erlernen können und im Laufe ihres Lebens als „mündige Bürger*innen“ das demokratische Leben in unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten.

Im Fokus steht die Kompetenzentwicklung innerhalb der demokratiepädagogischen und themenverwandten Bildung und damit das Erfahren, Erproben und Erleben in realen Kontexten (in Ergänzung zur Wissensvermittlung). Dabei sollen Kinder- und Menschenrechte, soziale Inklusion, Diversity-Management sowie weltanschauliche und religiöse Pluralität als werteorientierte Bildungsarrangements konzipiert werden. Dadurch wird eine individuelle Stärkung von Kindern und Jugendlichen initiiert, um sich persönlich, orientiert an den Menschenrechten, in das Gemeinwesen einzubringen.

Es gibt zahlreiche gute Beispiele dafür, wie formale und non-formale Bildungseinrichtungen Demokratielernen, Partizipation und Engagement fördern. Allerdings ist die Aufgabe als Element systemischer Organisationsentwicklung noch nicht in der Fläche angekommen. So ist es immer noch von vielen Faktoren abhängig, ob eine Bildungseinrichtung die demokratische Bildung der Kinder und Jugendlichen systematisch verankert hat – und damit auch, ob die Kinder und Jugendlichen in gelingender Weise Demokratie erleben und erlernen können.

Unser Ansatz

Um die Zukunft der Demokratie zu sichern, muss nach unserer Auffassung jeder junge Mensch in Deutschland von klein auf Demokratie lernen und leben und somit das demokratische Gesellschaftssystem als Wertesystem einer globalen Welt argumentativ und durch das eigene Handeln verteidigen können. Dazu braucht es Bildungseinrichtungen, die dies als wesentliche Aufgabe verstehen und die Demokratiebildung konsequent umsetzen.

Um alle Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu erreichen, setzen Bildungseinrichtungen vermehrt auf Kooperationen in lokalen Bildungslandschaften. Diese benötigen jedoch vielfältige Unterstützungen sowie eine Vernetzung der Akteure. Daher gründet die DeGeDe unter dem Arbeitstitel „Bildung für eine demokratische Gesellschaft“ eine gesamtgesellschaftliche Initiative.

Gemeinsam werden wir darauf hinwirken,

  • wirksame, skalierbare Instrumente zur Ausweitung einer Bildung für eine demokratische Gesellschaft zu erproben, zu fördern und zu verbreiten,
  • Beispiele gelingender Praxis der Bildung für eine demokratische Gesellschaft in Bildungseinrichtungen zu identifizieren, öffentlich bekannt zu machen und sie für andere Einrichtungen transferierbar aufzubereiten,
  • die demokratiefördernden Programme der Bündnispartner und anderer Einrichtungen, im schulischen wie im außerschulischen Bereich, besser zu vernetzen und zu koordinieren,
  • öffentliche und politische Aufmerksamkeit für das Anliegen einer Bildung für eine demokratische Gesellschaft zu schaffen und einen öffentlichen Diskurs zu initiieren und zu organisieren,
  • die wissenschaftliche Forschungs- und Erkenntnislage zu verbessern.

Ziel der Initiative ist es, bis 2025 bundesweit, flächendeckend und in fest verankerten Strukturen durch Pädagog*innen in Bildungseinrichtungen gezielte Anlässe und Angebote zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche persönliche Erfahrungen mit Demokratie und Verfassung, Menschenrechten und Pluralität machen und so Demokratie lernen können.

Der Wirkungsansatz des Bündnisses zielt auf die Ebene der Bündnisarbeit selbst und auf die Ebene der einzelnen Bildungseinrichtungen:

  • Vernetzung und Stärkung bestehender demokratiepädagogischer Bildungsprogramme
  • Systematischer Ansatz auf den Ebenen des Bundes, der Länder und der Regionen/Kommunen
  • Entwicklung demokratiefördernder Bildungseinrichtungen und -landschaften
  • Aufzeigen richtungsweisender Praxis, Entwicklung von Projekten und Netzwerken
  • Qualifizierung von Multiplikatoren
  • Schaffung öffentlicher und politischer Aufmerksamkeit
  • Formulierung demokratiepädagogischer Mindeststandards für den Erwerb demokratischer Handlungskompetenzen in Bildungseinrichtungen

Die Kernthesen

1. Themen zusammendenken, die untrennbar zusammengehören

Die Bildung für eine demokratische Gesellschaft ist nicht nur ein demokratiepädagogisches Anliegen. Mindestens ebenso wichtig sind die Themen Kinder- und Menschenrechte, Integration und Inklusion, politische Bildung, kulturelle Bildung, weltanschaulich-religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit, globales Lernen sowie kulturelle, sprachliche und sexuelle Diversität. All diese Themen eint, dass sie die Frage stellen, wie wir in unserer demokratischen Gesellschaft zusammen lernen und leben wollen. Daher müssen diese Fragen zusammen gedacht und den Bildungseinrichtungen die Zusammenhänge verdeutlicht werden, damit gemeinsam agiert wird, statt miteinander in Konkurrenz zu treten.

+

2. Pädagogik für die Demokratie geht nicht ohne Pädagogik in der Demokratie

Wenn wir in Bildungseinrichtungen für eine demokratische Gesellschaft bilden wollen, müssen wir auf zwei Ebenen ansetzen. Wir müssen die Frage beantworten, wie eine Pädagogik für die Demokratie aussehen kann:
Wie bilden wir junge Menschen für eine aktive Teilhabe an einer pluralistischen, wertegebundenen und bunten Demokratie? Wie können sie demokratische Handlungskompetenzen erwerben, die sie befähigen, ihr Leben, die Demokratie und die Welt positiv zu gestalten? Zum anderen müssen wir beschreiben, wie die Pädagogik in der Demokratie („demokratische Organisationsentwicklung“) aussehen soll:

Wie gestalten wir Bildungseinrichtungen, die den Werten, Normen und Zielen der Demokratie und den Kinder- und Menschenrechten selbst gerecht werden und einen Raum schaffen, in dem die Kinder und Jugendlichen demokratische Werte und Normen erfahren, leben und verinnerlichen können? Unserer Erfahrung nach sind hiermit Entwicklungsprozesse in den Bildungseinrichtungen verknüpft, die systemisch ausgerichtet sein müssen und die in vielen Fällen einer Unterstützung von außen bedürfen.

3. Bildung für eine demokratische Gesellschaft als emanzipatorisches Projekt verstehen

Wir wollen erreichen, dass die Kinder und Jugendlichen demokratische Werte und Normen erfahren, leben und verinnerlichen. Damit verbunden ist die klare Vorstellung einer pluralistischen und wertegebundenen Demokratie, die nicht nur Herrschafts-, sondern auch Gesellschafts- und Lebensform ist. Gleichzeitig wollen wir aber keine ideologische Bildung der Kinder und Jugendlichen; wir wollen sie nicht indoktrinieren, sondern sie dazu befähigen und ermuntern, sich kritisch mit gesellschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen, sich zu positionieren und eine eigene, demokratische Haltung zu entwickeln. Eine so verstandene Bildung für die demokratische Gesellschaft verfolgt keine ideologische, sondern eine emanzipatorische Zielsetzung.

4. Bildung für die Demokratie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Darüber, wie eine Bildung für eine demokratische Gesellschaft gestaltet und umgesetzt werden sollte, darf weder der Staat noch eine finanz- oder tatkräftige zivilgesellschaftliche Organisation alleine entscheiden; wir dürfen aber auch nicht die einzelnen Bildungseinrichtungen und Pädagog*innen mit dieser Entscheidung alleine lassen. Vielmehr brauchen wir ein starkes Bündnis aus zivilgesellschaftlichen und staatlichen Partnern, die einen demokratischen Diskurs darüber organisieren, wie wir die Bildung für eine demokratische Gesellschaft gemeinsam gestalten.

5. Vielfalt ermöglichen und an Stärken anknüpfen

Wir brauchen keine weiteren Demokratiebildungsprogramme, die mit neuen Angeboten versuchen, in die Bildungseinrichtungen zu drängen, sondern die intelligente Vernetzung gelinder Praxis und die Schaffung von mehr Synergien. Es ist unser Ziel, Bildungseinrichtungen zu ermuntern, sich dem Thema zu widmen, ihnen Orientierung zu bieten und ihnen dabei zu helfen, ihren individuellen Entwicklungsweg zu finden und zu gehen. Wir wollen somit primär die vorhandenen Programme stärken und Leerstellen schließen.

0

6. Über Modellvorhaben hinausdenken und in die Fläche kommen

Angesicht der enormen Herausforderungen, vor denen wir stehen, reicht es nicht mehr aus, zeitlich begrenzte Pilot- und Modellprojekte an einzelnen Einrichtungen umzusetzen. Vielmehr muss ein Programm für die Bildung für eine demokratische Gesellschaft langfristig und auf Dauer angelegt sein. Und es muss darauf abzielen, flächendeckend alle Bildungseinrichtungen zu erreichen. Wir brauchen daher intelligente und skalierbare Ansätze und ein starkes Netzwerk.

Werden Sie Teil des Bündnisses "Bildung für eine demokratische Gesellschaft!"

Wir rufen zivilgesellschaftliche Institutionen, wie Stiftungen, Bildungsträger und -programme, aber auch Politik und Verwaltung in Bund und Ländern dazu auf, sich der Bündnisinitiative anzuschließen.
Für Fragen und Informationen zur Initiative steht Ihnen Martin Nanzig gerne zur Verfügung.

Unterstützen Sie die Bündnisinitiative und wirken Sie aktiv an der Entwicklung des Bündnisses mit:

w

Beteiligen Sie sich am Diskurs über das Bündnis

Die Entwicklungskonferenzen, Veranstaltungen und weitere Treffen bieten Ihnen die Möglichkeit sich am Diskurs zum Bündnis zu beteiligen.

Unterzeichnen Sie den Bündnisaufruf

Zeigen Sie, dass Sie die Ziele des Bündnisses unterstützen, indem Sie den Bündnisaufruf unterzeichnen, und verleihen Sie dem Thema so mehr Gewicht.

Werden Sie Partner des Bündnisses

Gestalten Sie das Bündnis aktiv mit, indem Sie Partner werden. Mehr Informationen finden Sie in unserem Partnerkonzept.

Fördern Sie das Bündnis finanziell

Machen Sie den Aufbau des Bündnisses und seine Aktivitäten mit einem Förderbeitrag möglich. Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Förderkonzept.

Die Initiative

Sommer 2016:

Die Entstehung

Im Sommer 2016 formierte sich auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. eine erste informelle Arbeitsgruppe mit dem Ziel, Ansätze für mehr Kooperation und mehr gemeinsame Wirkung der verschiedenen Akteure im Bereich der Bildung für eine demokratische Gesellschaft zu suchen.
Es folgten Gespräche mit den großen Bildungsstiftungen sowie Bundes- und Landesministerien und im Dezember 2016 wurde der Beschluss gefasst, eine Bündnisinitiative auf den Weg zu bringen, die sich den großen Aufgaben und Herausforderungen im Verbund stellen sollte.

Januar 2017:

Beginn der Umsetzung

Mittels einer ersten Förderung durch die Robert Bosch Stiftung nahm die DeGeDe zum Januar 2017 ihre Arbeit auf und begann, die ersten Schritte des Konzepts zur Bündnisentwicklung umzusetzen. Hierbei profitierte die DeGeDe von ihrem starken, bundesweiten Mitglieder- und Partnernetzwerk.

Bereits im Frühjahr 2017 starte die sog. Round-Table Reihe mit vier Expertenhearings zu den Kernfragen der Bündnisentwicklung. Es zeigte sich, dass das Vorhaben eine deutliche Zustimmung erfährt und es konnten wertvolle Thesen, Hinweise und Empfehlungen gesammelt werden. Diese Thesen stellten die Grundlagen für die nächsten Entwicklungsschritte der Initiative dar.

Sommer 2017:

Gewinnung weiterer Partner

Auf Grundlage der Ergebnisse der Expertenhearings wurden weitere Unterstützer und Förderer angesprochen und gewonnen. So schlossen sich frühzeitig das Netzwerk der Kinderrechtebildung, allen voran der Verein Makista e.V., das Netzwerk 16eins für Kinderrechte sowie die National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention der Initiative an. Die Stiftung Mercator stellte Mittel für die im Herbst 2017 geplante Entwicklungskonferenz zur Verfügung, drei Landesbildungsministerien wurden als Unterstützer gewonnen sowie eine Reihe weiterer Partner und Förderer.

Spätsommer 2017:

Launch der Bündnis-Website

Im Spätsommer 2017 ging die vorläufige Bündniswebsite an den Start. In einem nächsten Entwicklungsschritt erfolgt zum Frühjahr 2018 der Ausbau zu einer vollwertigen Online-Plattform für das Bildungsbündnis. Förderungen u.a. aus Mitteln einzelner Landesbildungsministerien machen dies möglich.

Die Entwicklungskonferenz „Bildung für eine demokratische Gesellschaft“ am 14.11.2017 im Konferenzzentrum der Heinrich Böll Stiftung in Berlin stellte einen Meilenstein für die Bündnisinitiative dar. 125 Expertinnen und Experten aus mehreren, verwandten Themenfeldern diskutieren gemeinsam die Chance und Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation.

November 2017:

Start des Bündnisaufrufs

Mit dem Rückenwind der Expertenhearings und der Entwicklungskonferenz ruft die Initiative alle im Themenfeld tätigen Organisationen und Akteure auf, sich der Initiative anzuschießen. Ziel ist es, eine starke „Lobby“ für die Bildung für eine demokratische Gesellschaft zu formen. Ein verstärkter Austausch, gezielte Nutzung von Synergieeffekten, aber auch eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und die Einflussnahme auf die Bildungspolitik, sich des Themas stärker anzunehmen, sind beispielhafte, gemeinsame Aufgaben.
Unterstützen Sie die Initiative und unterzeichnen Sie als Organisation oder Einzelperson den Bündnisaufruf!

Unterstützen Sie die Initiative

Unterzeichnen Sie als Organisation oder Einzelperson den Bündnisaufruf oder werden Sie Partner des Bündnisses Bildung für eine Demokratische Gesellschaft!

Die DeGeDe als Bündnis-Initiatorin

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) setzt sich als gemeinnützige Organisation für Demokratie im Bildungswesen ein. In der DeGeDe engagieren sich Fachleute aus Wissenschaft, Schulforschung und Schulpraxis, Verlagswesen und Bildungspolitik mit Eltern, Kindern und Jugendlichen sowie Studierenden. Gemeinsam ist sie in der demokratiepädagogischen Wissenschaft und Praxis aktiv.

Die DeGeDe tritt ein für die Entwicklung demokratischer Handlungskompetenzen bei allen beteiligten Akteuren, die Förderung demokratischer Organisationskulturen in schulischen und außerschulischen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen sowie den Erhalt und die Weiterentwicklung einer lebendigen Demokratie.
Ausgehend vom Magdeburger Manifest besteht der Grundkonsens darin, dass in der Demokratie das Schulwesen und die Kinder- und Jugendbildung mit gutem Beispiel vorangehen müssen. Erziehung und Bildung müssen die Demokratie für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen und Ihnen die Möglichkeit geben, Demokratiekompetenzen zu erwerben.

Über einen Zeitraum von mehreren Jahren ist im Netzwerk der DeGeDe die Idee und die Überzeugung gewachsen, dass es einer gesamtgesellschaftlichen Initiative für eine gelingende, flächendeckende Demokratiebildung in Deutschland bedarf. Daher hat die DeGeDe in 2016 die Aufgabe als Initiatorin für das Bündnis „Bildung für eine demokratische Gesellschaft“ übernommen.

Mehr Informationen, Publikationen sowie die Möglichkeit, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik zu werden, erhalten Sie unter www.degede.de.

Stärke im Verbund

Aufgrund der Bedeutung, Komplexität und Reichweite der Aufgaben ist ein breites Bündnis von Partnern erforderlich, das sich flächendeckend und nachhaltig für die Umsetzung der gemeinsamen Ziele einsetzt. Hierzu zählen u.a.

  • zivilgesellschaftliche Organisationen mit Expertise im demokratiepädagogischen Sektor
  • Initiativen und Organisationen, welche die Kinder und Jugendlichen vertreten und somit auch die Perspektive der Schülerinnen und Schüler repräsentieren,
  • Stiftungen, die das Programm finanziell und durch ihre Expertise fördern,
  • staatliche Einrichtungen, die Zugänge zu Bildungseinrichtungen ermöglichen und unterstützen sowie öffentliche Mittel zur Verfügung stellen können,
  • aber grundsätzlich alle zivilgesellschaftlichen Akteure, die sich dem Thema verbunden fühlen, es unterstützen, begleiten und nach ihren Möglichkeiten fördern möchten.

Der Aufbau und die Ausgestaltung des Bündnisses erfolgen kooperativ und partizipativ. Als erste Maßnahmen zu Aufbau und Umsetzung ab 2018 sind geplant:

  • Gewinnung von 100 erstunterzeichnenden Organisationen und Institutionen bis zum Frühjahr 2018
  • Gewinnung prominenter Unterstützer und „Botschafter“ für das Bündnis
  • Gewinnung weiterer fördernder Bündnispartner und das Einwerben weiterer Mittel für den Bündnisaufbau in 2018
  • Durchführung einer Gründungskonferenz zum Bündnis im Frühjahr/Sommer 2018
  • Gründung eines Bündnisrates für die strategische Planung des Bündnisses und Gewinnung der strategischen und bildungspolitischen Partner hierfür
  • Gründung einer Steuergruppe für die operative Durchführung der Bündnisaktivitäten sowie die Bildung von Arbeitsgruppen mit Schwerpunktthemen („Bündnis-Themenforen“)
  • Aufbau einer neuen, erweiterten Bündnis-Website als Informations- und Dialog-Portal für alle Bündnis-Aktivitäten, Partner und Stakeholder
  • Durchführung einer Umfeldanalyse zu gelingenden demokratiepädagogischen Ansätzen bzw. Leerstellen in den 16 Bundesländern, Publikation über die Netzwerke der Bündnispartner und bildungspolitischer Einsatz der Ergebnisse zur Begründung notwendiger Maßnahmen
  • Gewinnung von 1000 Bündnispartnern bis Ende 2018
  • Bildung bzw. Unterstützung von Landesbündnissen, Einrichtung (möglichst) jährlicher Landes-Demokratietage und
  • Preisverleihung für besonders gelungene Ansätze demokratischer (Organisations-)Entwicklung in Bildungseinrichtungen
  • Initiierung bzw. Anregung des fachlichen Diskurses zu den erklärten Bündniszielen, Publikationen und Präsenz in den relevanten Medien

Wir danken den nachfolgenden Organisationen, die uns in 2017 und 2018 durch Ihre Förderung und/oder Mitarbeit bei der Bündnisentwicklung unterstützen bzw. unterstützt haben:

Gefördert von:

Unterstützt von: